Zur Lage Israels nach dem »Arabischen Frühling«
Samstag, den 14. Januar 2012 um 15:50 UhrEine Veranstaltung des Bündnis gegen Antisemitismus in Zusammenarbeit mit dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig
Dienstag, 7.2.2012, 19:00 Uhr
Zeitgeschichtliches Forum (Grimmaische Str. 6, 04109 Leipzig)
Die politische Situation in der arabischen Welt hat sich im letzten Jahr grundlegend gewandelt. Nach dem Sturz der Diktaturen in Tunesien, Ägypten sowie den Aufständen in Bahrain, dem Jemen und in Syrien keimte seit langer Zeit wieder Hoffnung in einer Region auf, die sich in den letzten Jahrzehnten vor allem durch gesellschaftliche Stagnation auszeichnete. Die israelische Regierung reagierte jedoch von Beginn an skeptisch auf die Entwicklungen.
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Hisbollah – Geschichte und Gegenwart der »Partei Gottes«
Samstag, den 14. Januar 2012 um 15:40 UhrVortrag und Präsentation mit Jonathan Weckerle, Sprecher von STOP THE BOMB, Mitglied im Mideast Freedom Forum Berlin und freier Autor für u.a. Jungle World, Iz3W und Konkret.
Donnerstag, 9.2.2012, 18:30 Uhr
HS 4 im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig (Universitätsstraße 1, 04109 Leipzig)
Die Hisbollah wurde Anfang der 80er Jahre im Libanon während des libanesischen Bürgerkriegs und des israelischen Libanonkriegs gegründet. Sie ist der bislang einzig erfolgreiche »Export« der islamischen Republik Iran, als deren verlängerter Arm sie im Kampf gegen Israel und den Westen weltweit agiert.
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Unser Vortrag auf der Veranstaltung »Die offene Gesellschaft und ihre Feinde« mit Justus Wertmüller
Samstag, den 22. Januar 2011 um 12:04 UhrAm frühen Morgen des 24. Oktober wurde in Leipzig der 19-Jährige Deutsch-Iraker Kamal K. von zwei jungen Männern mit einem Messer so schwer verletzt, dass er kurze Zeit später starb. Die Täter konnten festgenommen werden.
Zwei Tage später berichteten eine Aachener Zeitung und die SPD-nahe Zeitschrift Blick nach rechts, dass einer der Täter Mitglied in einer Aachener Nazi-Kameradschaft war. Ein rassistisches Motiv des Mordes ist demnach wahrscheinlich; und es war gut, dass Journalisten und Initiativen die Öffentlichkeit und Staatsanwaltschaft darauf stießen. Zugleich können andere Tatmotive noch nicht ausgeschlossen werden. Die Täter saßen schon aufgrund nicht politischer Gewaltdelikte im Gefängnis. Und die Freundin Kamals, die den grausamen Vorfall miterleben musste, soll der Polizei gegenüber ausgesagt haben, dass Kamal K. gar nicht das primäre Ziel des Angriffs gewesen sei. Umgebracht worden sei er, nachdem er einen Übergriff bemerkt habe und dem betroffenen 16jährigen zur Hilfe geeilt sei. Zudem sollen bis dato keine rassistischen Beleidigungen bezeugt sein. Es kann auch nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass die Täter Kamal K. nicht als Nichtdeutschen wahrgenommen hatten; der Park in der Nähe des Hauptbahnhofs ist nur spärlich beleuchtet und Kamal K., der seit seinem vierten Lebensjahr in Deutschland gelebt hatte, sprach akzentfrei deutsch.
Alle, die Staatsanwaltschaft, der sächsische Ausländerbeauftragte, die Leipziger Volks- und die Leipziger Bild-Zeitung halten ein rassistisches Motiv für ziemlich wahrscheinlich, wollen aber die Beweisaufnahme und den Prozess abwarten. Nur die antirassistische Linke glaubt sich offenbar in Besitz einer magischen Urteilskraft und würde am liebsten ein Urteil vollstrecken, das keiner Fundierung durch Beweisaufnahme, Zeugenaussagen und Gerichtsverfahren bedarf.
Vielfalt tut gut
Montag, den 22. November 2010 um 13:10 UhrStellungnahme zum Verbot der Veranstaltung mit Justus Wertmüller
Das Conne Island hat dem Bündnis gegen Antisemitismus verwehrt, eine Veranstaltung mit Justus Wertmüller in seinen Räumen durchzuführen. Der Autor und Redakteur der Zeitschrift Bahamas ist u.a. durch seine Texte zu den antisemitischen Angriffen auf das World Trade Center, der Ermordung Theo van Goghs und jüngst durch seine Kritik an Sarrazin und dessen Kritikern bekannt.
Wir wollen mit ihm eine Veranstaltung zum Thema Integration durchführen, weil er dem Islam nicht mit antirassistischer Vorsicht und multikultureller Toleranz begegnet, sondern dessen individualisierungs-, säkularisierungs- und integrationsfeindliche Stoßrichtung benennt. Wertmüllers Religionskritik ergreift dabei gerade Partei für jene, die in erster Linie betroffen sind: jene, die durch die islamische Ordnung unterdrückt und gefangen gehalten werden.
Die offene Gesellschaft und ihre Feinde
Mittwoch, den 17. November 2010 um 16:02 UhrVortrag und Diskussion mit Justus Wertmüller
Dienstag, den 21. Dezember 2010 um 19 Uhr
Geisteswissenschaftliches Zentrum Leipzig, Hörsaal 2010, Beethovenstr. 15
Eintritt: 2 EUR
Die Debatten über Einwanderung in Deutschland der letzten Jahre sind von einer kaum mehr zu überbietenden Verlogenheit. Während der keineswegs nur ostzonale Ausländer-Raus-Block in jüngster Zeit sich islamkritisch aufplustert, um über political incorrect oder als Sarrazin-Fan-Gemeinde seine Hassbotschaften ins Land zu schicken, spielt das political korrekte Deutschland jeden Einwand gegen weniger schöne Entwicklungen in den Parallelgesellschaften routiniert herunter und denunziert die Kritiker als Rassisten. Die einen unterstellen der größten Zuwanderergruppe im Land, den Türken, sie produzierten massenhaft Kopftuchmädchen und lehnten die Mehrheitsgesellschaft pauschal ab, die anderen lassen es zu, dass die Gesandten Ankaras im türkischen Verbandswesen als berufene Sprecher der türkischen Minderheit ihren nationalchauvinistischen und/oder islamistischen Denkmüll als ernst zu nehmende Debattenbeiträge beisteuern. Das ganze vollzieht sich als Integrationsdebatte, die ihre eigenen Voraussetzungen nicht zu benennen weiß.