Offener Brief an Angela Merkel

Samstag, den 20. Juni 2009 um 15:35 Uhr

Heute morgen hat Angela Merkel die Jubiläumsfeier der Leipziger Baumwollspinnerei eröffnet. Wir haben dies im Kontext der aktuellen Entwicklung zum Anlaß genommen, dort einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin zu übergeben sowie an die Zuschauer zu verteilen. Während ihrer Rede wurde ein Transparent gehalten, auf welchem stand: »Solidarität heißt: Keine Handelsbeziehungen mit dem klerikalfaschistischen Regime. Für einen säkularen, demokratischen Iran«. Merkel ging am Schluß ihrer Rede auf das Thema ein und solidarisierte sich mit den Protestierenden im Iran, was von der Menge mit Applaus quittiert wurde.

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Der antisemitische Wahnsinn hat Methode

Samstag, den 30. Juni 2007 um 21:51 Uhr

Stellungnahme zum Angriff von Antiimperialisten auf eine Veranstaltung in Magdeburg mit Referenten des Bündnis gegen Antisemitismus Leipzig

Der Tatbestand ist schnell erzählt und inzwischen hinlänglich bekannt: Am 27.06.2007 fand in Magdeburg eine Diskussionsveranstaltung mit zwei Referenten des "Bündnis gegen Antisemitismus Leipzig" unter dem Titel: "Zur Kritik des Antisemitismus und des Antiamerikanismus. Solidarität mit Israel" statt.

Diese Veranstaltung wurde von Magdeburger Autonomen und AntiimperialistInnen überfallen. Es handelte sich dabei um Personen, die der "Gruppe Internationale Solidarität", der "Autonomen Antifa Magdeburg" und der "Frauengruppe Magdeburg" angehören. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung wurden beschimpft, getreten und geschlagen. Schließlich wurden sie gezielt mit Steinen und Reizgas attackiert. Verletzungen und Schlimmeres wurden billigend in Kauf genommen. Kurzum: Nach einem Naziangriff hätte es "nicht schlimmer [...] aussehen können", wie das Antifa Infoportal Magdeburg in einer Erklärung zu den Ereignissen schreibt.(1)

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Offener Brief zur Veranstaltung »Deutschland-Israel-Palästina«

Donnerstag, den 21. Juli 2005 um 17:56 Uhr

Der folgende Brief wurde als offener Brief an die Konrad-Adenauer-Stiftung, das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Alexander von Humboldt Stiftung, die katholische Akademie des Bistums Dresden-Meissen, sowie die Schaubühne Lindenfels in Leipzig versand. Sämtliche Organisationen waren neben Anderen auf einem Ankündigungsplakat zu der folgend beschriebenen Veranstaltungsreihe als Unterstützer ausgewiesen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir mussten in den letzten Tagen leider feststellen, dass ... u.a. als Unterstützer einer in Leipzig stattfindenden Veranstaltung ausgewiesen ist. Titel dieser Veranstaltung ist "Deutsch-Israel-Pälastina" und der amerikanische Linguist und bekennende Antizionist Noam Chomsky zu dieser als Referent geladen. Die im Rahmen der sogenannten Sonntagsgespräche und gleichzeitig als Auftakt für eine Ringvorlesung an der Leipziger Universität stattfindende Veranstaltung wird organisiert von Prof. Dr. Meggle. Da wir diese Reihe für sehr problematisch halten, möchten wir Sie über deren Inhalt genauer informieren.

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Stellungnahme zu den Vorfällen auf der Universitäts-Ringvorlesung »Deutschland-Israel-Palästina«

Dienstag, den 28. Juni 2005 um 17:10 Uhr

Vermehrt wurde in den letzten Wochen über die Leipziger Ringvorlesung "Deutschland-Israel-Palästina" und den dagegen stattfindenden Protest des Bündnis gegen Antisemitismus berichtet. Dabei soll es von Seiten unseres Bündnisses tätliche Angriffe auf Ausrichter und Besucher der Vorlesung gegeben haben. So legten Beiträge der Leipziger Volkszeitung(1) und des Deutschlandradios(2) nahe, das Bündnis hätte auf der Veranstaltung vom 4. Juli 2005, bei der Helga Baumgarten einen Vortrag über die HAMAS hielt, einen Fotografen angegriffen bzw. diese Aktion indirekt verursacht oder unterstützt. Dies entspricht nicht der Wahrheit. Vom Bündnis gegen Antisemitismus ging keine Gewalt aus. Gewalt als Mittel politischer Intervention zählt nicht zum Repertoire unseres Bündnisses. Der Wahrheit entspricht hingegen, dass wir auf der genannten Veranstaltung ein Flugblatt verteilt haben, das sowohl die Referentin Helga Baumgarten, als auch die Ringvorlesung insgesamt auf inhaltlicher Ebene kritisiert, aber auf keinerlei Weise den Aufruf zu gewalttätigen Aktionen enthält.(3)

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