Ahmadinedschads Reisepläne

Sonntag, den 11. Juni 2006 um 10:57 Uhr

Spiegel Online vom 11.6.2006

Milbradt plädiert für Gastfreundschaft

Irans Regierungschef Ahmadinedschad behält sich einen möglichen WM-Besuch vor und heizt in Deutschland damit eine turbulente Debatte an: Die einen fordern ein Einreiseverbot, andere sprechen sich für Gastfreundschaft aus – so wie Sachsens Ministerpräsident Milbradt.

Leipzig/Berlin – "Ich bin der Meinung, dass, wenn wir Gäste bekommen, wir sie auch gastfreundlich empfangen müssen, unabhängig, ob es politische Unterschiede gibt. Wenn man Gastgeber eines solchen internationalen Ereignisses ist, kann man nicht differenzieren zwischen den Gästen", sagte der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) der "Leipziger Volkszeitung" als er auf einen möglichen Besuch Ahmadinedschads angesprochen wurde.

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Vorlesung mit Polizeischutz

Dienstag, den 12. Juli 2005 um 00:00 Uhr

Deutschlandradio am 12.07.2005 (Antje Glück)

Störaktionen bei der Leipziger Ringvorlesung Israel-Palästina-Deutschland

Wenn es um Palästina und Israel geht, dann birgt jede Diskussion darüber viel Sprengstoff. Nicht anders bei einer öffentlichen Ringvorlesung in Leipzig. Dort müssen Besucher derzeit damit rechnen, die Referenten nicht immer verstehen zu können. Denn eine Gruppe von Studenten protestiert gegen die Veranstaltung - auf manchmal recht radikale Weise.

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Israel? Welches Israel?

Sonntag, den 10. Juli 2005 um 11:05 Uhr

Konkret 07/2005 (Olaf Kistenmacher)

Wie viel Antisemitismus an deutschen Universitäten als wissenschaftliche Lehrmeinung durchgeht, hat in Hamburg der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Rolf Hanisch ausprobiert. In seiner Vorlesung "Der 'neue' Antisemitismus: Ein Weltproblem?" wollte er zum Beispiel diese Fragen lösen: "Wer ist ein Jude?", "Sind die Juden selbst schuld am Antisemitismus?", "Das Lebensrecht Israels? Welches Israel?" Überdies wollte Hanisch die Vorlesung nutzen, um die Existenz eines "relevanten" Antisemitismus zu leugnen, und statt dessen der Frage nachgehen, "warum diese hektische Anti-Antisemitismusdebatte entfacht wurde".

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Ein Nachbar: Juden hier unerwünscht

Donnerstag, den 13. Mai 2004 um 20:12 Uhr

Neues Deutschland vom 13.05.2004 (Claus Dümde)

Verwaltungsgericht Leipzig wies Klagen gegen Bau eines Begegnungszentrums ab

Klagen gegen die Baugenehmigung für ein Jüdisches Gemeindezentrum im Leipziger Waldstraßenviertel hat das Verwaltungsgericht Leipzig bereits zum zweiten Mal abgewiesen. Ob die vier Nachbarn ihren Rechtsweg fortsetzen und so der Olympiabewerberstadt Negativ-Schlagzeilen bescheren, ist vorerst noch unklar.

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