Sex, Djihad und Despotie – Zur Kritik des Phallozentrismus

Dienstag, den 06. Juli 2010 um 22:40 Uhr

Vortrag und Buchvorstellung mit dem Autor Thomas Maul

Montag, 12.07.2010, 20.00 Uhr
Hochschule für Graphik und Buchkunst (Wächterstraße 11), Raum 2.41

Seit dem 11. September 2001 wird in der westlichen Öffentlichkeit die Frage diskutiert, was der Islam mit dem weltweit agierenden Suizid- und Tugendterror zu tun hat, der in seinem Namen zuvorderst gegen Juden, Frauen und Homosexuelle sich richtet. In Thomas Mauls kritischer Analyse des theologisch über Koran und Hadithen und alltagspraktisch über die Scharia umgesetzten
Geschlechterverhältnisses und der ihm entsprechenden Sexualpolitik
im Spannungsfeld von Religion (Eschatologie, Ritualpraxis) und Gesellschaft (Patriarchalismus, orientalische Despotie,
 Djihad-Doktrin) erweist sich die Gemeinschaft der Gläubigen (Umma) als wesenhaft durch einen Phallozentrismus konstituiert,
der in der Moderne notwendig in die Krise gerät. Die gegenwärtige
barbarische Gewalt des Kollektivs - nach innen wie nach außen - ist damit nichts anderes als eine anachronistisch-pathologische Verteidigung der im
Verfall begriffenen Tradition und gilt in letzter Instanz immer dem (sexuell) selbstbestimmten Individuum.

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Free Gaza from Hamas! Gegen die Auslandseinsätze der Linkspartei

Samstag, den 12. Juni 2010 um 19:15 Uhr

Kundgebung am 17. Juni von 17 bis 21 Uhr auf dem Leipziger Augustusplatz

»Israel ist schuld!« krakeelt es aus allen Ecken. Denn Israel, heißt es, agiere »verbrecherisch«, »ermorde« wahllos »Zivilisten« und betreibe »Staatsterrorismus«. Israel, Israel, immer wieder Israel! Die Verteidigung der israelischen Seeblockade am 31. Mai wird aus dem Kontext gerissen und die üblichen anti-israelischen Ressentiments abgespult.

Denn nicht nur in Deutschland stand a priori fest, wer für die Toten im Mittelmeer verantwortlich war. Dass jedes Jahr tausende Menschen auf der Flucht vor Armut, Verfolgung und Krieg vor den Küsten Europas jämmerlich ertrinken, juckt niemanden. Wenn aber selbsternannte »Friedensaktivisten« auf angeblich »humanitärer Mission« sterben, ist der Aufschrei groß und Israel wird als »Piratenstaat« dämonisiert. In dubio contra reum – Im Zweifel gegen den Angeklagten. Und an vorderster Front die FriedensfreundInnen der Linkspartei.

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Veranstaltungs-Update 14.6.2009

Sonntag, den 14. Juni 2009 um 13:31 Uhr

Achtung: Aufgrund des großen äußeren Drucks ist die Podiumsdiskussion mit dem Botschafter vom Veranstalter Eurient e.V. abgesagt worden. (Pressemitteilung des Eurient e.V.)

Anstatt der Demo wurde eine Ersatzveranstaltung organisiert:

Mit wem reden? Der sogenannte »kritische Dialog« und das iranische Regime

Dienstag, 16. Juni 2009
19.30 Uhr
Aula der Alten Nikolaischule
Nikolaikirchhof 2

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Solidarität mit Israel – Eine Veranstaltungsreihe des Bündnis gegen Antisemitismus

Montag, den 01. Juni 2009 um 17:07 Uhr

Gegen den bevorstehenden Skandal, die Einladung des iranischen Botschafters in Deutschland Ali Reza Sheikh Attar zu einer Podiumsdiskussion, wird es in Leipzig neben einer zweiteiligen Veranstaltungsreihe eine israelsolidarische Protestkundgebung vor der Volkshochschule Leipzig geben.

Für Israel, den Staat der jüdischen Überlebenden der Shoa und ihrer Nachkommen, ist das iranische Atomprogramm eine direkte Gefahr. Der iranische Präsident M. Achmadinejad macht aus seinen vernichtungswütigen Absichten bekanntermaßen keinen Hehl, schließlich drohte er Israel vor der Weltöffentlichkeit mit »Ausradierung« und bekräftigt diese Intention immer wieder durch seine antizionistischen Hasstiraden – zuletzt auf der Antirassismus-Konferenz in Genf. Anstatt aber den islamistischen Antisemitismus und die offenen Vernichtungsdrohungen, vor dem Hintergrund des iranischen Atomprogramms, endlich ernst zu nehmen und konsequent darauf zu reagieren, wird in Leipzig auf »kritischen Dialog« mit dem iranischen Regime gesetzt.

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