Der Frieden, den sie meinen, ist das Ende Israels

Geschrieben von: M.K. Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 14:11 Uhr

Wer immer noch von der Annahme ausging, dass sich Holzlatten und Fußtritte nicht mit einer Demonstration der Friedensbewegung vereinbaren lassen, wurde am 2. Juni in Leipzig eines Besseren belehrt. Am Rande einer Demonstration wider den israelischen Militäreinsatz gegen die „Free-Gaza-Flotte“ prügelte eine Schar von Demonstrationsteilnehmern mit Holzlatten und Fußtritten auf eine Gruppe von Aktivisten mit Israelfahnen ein. Der anwesenden Polizei bot das Zerreißen der Flagge Israels noch keinen ausreichenden Anlass zum Eingreifen. Stattdessen galt der folgende Einsatz mit Pfefferspray überraschenderweise nicht dem prügelnden Mob sondern seinen Opfern. Diese wurden durch die Polizei schikaniert, festgehalten und erkennungsdienstlich behandelt, als handele es sich um die gewöhnlichen Schläger, von denen sie unvermittelt aus der Demonstration heraus angegriffen wurden.

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Das friedensbewegte Leipzig kämpft an vorderster Front

Geschrieben von: C.W. Donnerstag, den 03. Juni 2010 um 09:20 Uhr

„Sie protestierten gegen die Besetzung des Gaza-Streifens“ heisst es derzeit in trauter Einigkeit in allen deutschen Medien, von Linkspartei, über SPD bis NPD. Dabei findet es kaum Erwähnung, dass die sogenannte „Solidaritätsflotte“ unter Führung türkischer Islamisten und tatkräftiger Beteiligung deutscher Bundestagsmitglieder keineswegs auszog um Hilfsmittel in den Gaza-Streifen zu liefern - denn dies wäre unter Kontrolle der israelischen Armee sehr wohl möglich gewesen - sondern zu dem einzigen Zweck „Israels Blockade zu brechen(!)“.

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Demonstration der Die Linke.SDS geht gewalttätig gegen KritikerInnen vor

Donnerstag, den 03. Juni 2010 um 09:00 Uhr

Am 02.06.2010 um 18:00 Uhr fand in der Leipziger Innenstadt eine Demonstration der Die Linke.SDS gegen den israelischen Militäreinsatz gegen die „Free-Gaza-Flotte“ statt. Diese zeigte jedoch deutlich, welches Verhältnis eine große Anzahl seiner TeilnehmerInnen zum Thema Frieden, Israel und Antisemitismus einnehmen.

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Zur Situation im Iran

Donnerstag, den 25. Juni 2009 um 15:54 Uhr

Gestern Nachmittag konnte man auf Spiegel-Online zur Einschätzung der Lage im Iran folgendes lesen: »Etappensieg für die Staatsmacht in Teheran: Mit brutaler Gewalt hat das Regime die Demonstranten vorerst zurückgedrängt.« So frustrierend es ist, so wahrscheinlich scheint das Aufflackern einer hoffnungsvollen, iranischen Oppositionsbewegung in einem mit besten Gewissen islamfaschistisch regiert zu bezeichnenden Land, der Islamischen Republik Iran, auf unglaublich brutale Weise vorerst niedergeschlagen worden zu sein. Nichts ist geschehen, was man nicht zuvor von diesem Regime hätte erwarten können, nichts hat sich offenbart, was nicht jedeR längst hätte wissen können.

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Offener Brief an Angela Merkel

Samstag, den 20. Juni 2009 um 15:35 Uhr

Heute morgen hat Angela Merkel die Jubiläumsfeier der Leipziger Baumwollspinnerei eröffnet. Wir haben dies im Kontext der aktuellen Entwicklung zum Anlaß genommen, dort einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin zu übergeben sowie an die Zuschauer zu verteilen. Während ihrer Rede wurde ein Transparent gehalten, auf welchem stand: »Solidarität heißt: Keine Handelsbeziehungen mit dem klerikalfaschistischen Regime. Für einen säkularen, demokratischen Iran«. Merkel ging am Schluß ihrer Rede auf das Thema ein und solidarisierte sich mit den Protestierenden im Iran, was von der Menge mit Applaus quittiert wurde.

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